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In der industriellen IT und Produktionsumgebungen gibt es zahlreiche Systeme, die weiterhin auf veralteten Betriebssystemen laufen. Diese sind oft nicht mehr updatefähig, aber für den Betrieb von Maschinen und Anlagen unverzichtbar. Ein Paradebeispiel dafür ist Windows XP, das auch heute noch in vielen kritischen Infrastrukturen eingesetzt wird. Solche Systeme erhalten keine Sicherheitsupdates mehr, sind daher anfällig für Angriffe und stellen ein erhebliches Risiko dar.
Veraltete Betriebssysteme wie Windows XP finden sich überraschenderweise in hochmodernen und sensiblen Infrastrukturen. Beispiele dafür sind:
Diese Beispiele verdeutlichen die Realität, dass viele kritische Infrastrukturen immer noch auf veralteten Technologien basieren, die massive Sicherheitslücken aufweisen.
Ein großes Problem liegt in der Diskrepanz zwischen den Lebenszyklen von OT- (Operational Technology) und IT-Systemen. Während IT-Systeme eine typische Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren haben, sind OT-Systeme oft für 20 bis 50 Jahre ausgelegt. Dies führt dazu, dass OT-Systeme länger im Einsatz bleiben, ohne dass sie die Sicherheitsupdates erhalten, die moderne IT-Systeme schützen. Diese Systeme sind oft nicht für die heutigen Bedrohungen gerüstet und stellen ein erhebliches Risiko dar, das durch veraltete Betriebssysteme weiter verschärft wird.
Besonders problematisch ist, dass Sicherheitsaspekte bei Industriesteuerungen oft wenig berücksichtigt wurden. Die meisten Hersteller sind darauf nicht vorbereitet und stehen vor der Herausforderung, moderne Security-Anforderungen in ihre Produkte zu integrieren – selbst bei neuen Anlagen. Dies führt dazu, dass viele Steuerungen in Produktionsumgebungen keine Sicherheitsmechanismen besitzen und deshalb besonders anfällig sind.
Mit der Einführung von Gesetzen und Regularien wie NIS2 (Network and Information Security Directive 2) und anderen nationalen Sicherheitsrichtlinien ist der Druck auf Unternehmen, ihre kritischen Infrastrukturen abzusichern, erheblich gestiegen. NIS2 fordert von Unternehmen, angemessene Maßnahmen zur Sicherstellung der Netzwerksicherheit zu treffen, insbesondere in den Bereichen, die als besonders anfällig für Cyberangriffe gelten.
Unabhängig von der Tatsache, dass viele dieser Systeme auf veralteten Betriebssystemen basieren, müssen Unternehmen nun sicherstellen, dass auch diese geschützt sind. Die Zeiten, in denen veraltete Systeme als Entschuldigung herangezogen werden konnten, sind vorbei. Das Risiko und die gesetzlichen Anforderungen lassen keinen Spielraum mehr für Verzögerungen.
Da alte Systeme oft nicht selbst geschützt werden können, müssen alternative Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, um sie sicher zu betreiben. Hier sind einige der wichtigsten Strategien:
Auch wenn veraltete Systeme wie Windows XP weiterhin in der industriellen IT im Einsatz sind, ist es möglich, sie durch moderne Sicherheitslösungen sicher zu betreiben. Durch den Einsatz von Netzwerksegmentierung, spezialisierten Firewalls und KI-gestützten Analysen können Unternehmen ihre alten Systeme in ein sicheres Netzwerkumfeld integrieren.
Aktuelle rechtliche Anforderungen wie NIS2 machen es unvermeidlich, dass Unternehmen auch für den Schutz ihrer veralteten Systeme sorgen. Die Zeiten der Ausreden sind vorbei, und mit den richtigen Sicherheitslösungen lassen sich auch diese Systeme sicher betreiben.
Bei Comp4U helfen wir unseren Kunden, alte Systeme sicher zu betreiben, ohne den Betrieb zu gefährden. Unsere maßgeschneiderten Sicherheitslösungen sorgen dafür, dass Ihre OT-Systeme trotz ihrer langen Lebensdauer sicher bleiben.
Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie wir veraltete Systeme in Ihrem Unternehmen absichern können? Kontaktieren Sie uns – wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung!
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