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Willkommen zum ersten Beitrag unserer Blog-Reihe „IT-Security Insights Oktober 2024“, in der wir die wichtigsten Entwicklungen und Bedrohungen des letzten Monats zusammenfassen. In dieser Ausgabe liegt der Fokus auf Zero-Day-Exploits und Schwachstellen, die im Oktober eine bedeutende Rolle gespielt haben.
Zero-Day-Exploits sind Schwachstellen in Software, die von Angreifern ausgenutzt werden, bevor sie vom Hersteller entdeckt oder gepatcht werden können. Im Oktober 2024 gab es eine Reihe bedeutender Zero-Day-Schwachstellen, die für verschiedene Plattformen entdeckt und ausgenutzt wurden.
Ein besonders kritisches Beispiel ist die Schwachstelle CVE-2023-28652 in QNAP-Netzwerkspeichergeräten, die Angreifern die Ausführung von Remote-Code ermöglichte. Diese Schwachstelle wurde aktiv ausgenutzt, bevor der Hersteller Patches bereitstellte. Unternehmen, die auf solche Speicherlösungen angewiesen sind, müssen sicherstellen, dass ihre Systeme regelmäßig aktualisiert und auf Schwachstellen geprüft werden. (bleepingcomputer.com)
Auch Fortinet war von einem Zero-Day betroffen, der seit Juni von Angreifern ausgenutzt wurde. Diese Schwachstelle (CVE-2023-27997) ermöglichte es Angreifern, Firewalls zu kompromittieren und so Zugriff auf Netzwerke zu erhalten. Besonders problematisch ist, dass diese Schwachstelle in Unternehmen weltweit eingesetzt wird, was ihre Reichweite und das Potenzial für Schäden erheblich vergrößert. (https://fortiguard.fortinet.com/threat-signal-report/5371)
Zusätzlich wurden in den Produkten von Ivanti mehrere Schwachstellen entdeckt, die von Nation-State-Angreifern ausgenutzt wurden, um gezielt Ransomware und andere Malware zu verbreiten. Die Schwachstelle CVE-2023-35082 betrifft die Ivanti Endpoint Manager Plattform und wurde bereits in gezielten Angriffen verwendet. Besonders in Unternehmen, die auf diese Lösungen zur Verwaltung ihrer IT-Infrastrukturen angewiesen sind, besteht akuter Handlungsbedarf. (https://www.fortinet.com/blog/threat-research/burning-zero-days-suspected-nation-state-adversary-targets-ivanti-csa)
Zusätzlich wurden in den Produkten von VMware mehrere Schwachstellen entdeckt, darunter CVE-2023-20867, die von Angreifern ausgenutzt wurden, um gezielt Ransomware und andere Malware zu verbreiten. Diese Schwachstellen betrafen besonders die vCenter-Server-Instanzen und ermöglichten es, kritische IT-Infrastrukturen zu gefährden. (https://www.bleepingcomputer.com/news/security/vmware-confirms-critical-vcenter-flaw-now-exploited-in-attacks/)
Die Häufung solcher Vorfälle zeigt deutlich, wie wichtig ein gutes Schwachstellenmanagement ist. Unternehmen sollten kontinuierlich daran arbeiten, ihre Systeme zu überwachen, Updates einzuspielen und Schwachstellen möglichst schnell zu beheben. Dazu gehört auch, auf Informationen über neue Bedrohungen und Patches zu achten und Sicherheitslösungen auf dem neuesten Stand zu halten.
Wir helfen Ihnen gerne dabei, zu prüfen, ob diese Zero-Day-Schwachstellen für Ihr Netzwerk relevant sind, und unterstützen Sie bei der Implementierung geeigneter Gegenmaßnahmen. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Sicherheitsanalyse und maßgeschneiderte Lösungen zum Schutz Ihrer IT-Infrastruktur.
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IT-Security Insights Oktober 2024 Beiträge
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